Willkommen in Schönstatt
CHILE, Mauricio Urrutia. Um 3:34 morgens am 27. Februar des lang erwarteten Jahres der Zweihundertjahrfeier, wacht halb Chile plötzlich auf. Die Erde bebt. Anfangs nur ganz leicht, aber nach 3 Minuten hatte dieses Beben katastrophale Ausmaße angenommen. Hinzu kam der Tsunami, der in einigen Städten alles mitriss und ausradierte, was in seinem Weg war.
CHILE, mkf. "In diesen Momenten des Schmerzes und des Todes lieber Menschen, der Unsicherheit und materieller Verluste so vieler Mitmenschen", sandten Pater Mariano Irureta im Namen des Landespräsidiums und Pater Eduardo Aguirre, Leiter der Schönstatt-Bewegung in Chile, unmittelbar nach dem verheerenden Erdbehen eine Botschaft an die Schönstattfamilie von Chile mit der Bitte um Gebet und Solidarität mit den Geschädigten und gegenseitiger Hilfe dabei, der Katastrophe im Licht des Vorsehungsglaubens Sinn zu geben. Wir veröffentlichen hier eine Übersetzung des Briefes.
ROM/BELMONTE.Fast sechs Jahre ist es jetzt her. Damals - es waren noch 10 Jahre bis zum Jahr 2014 - ging es um Krüge, um Krüge, gefüllt mit Liebe zur Kirche. Krüge, die nach Rom sollten, um symbolisch die Gnaden und Gaben der Heiligtümer der Welt ins Herz der Kirche fließen zu lassen. Und auf einmal war es, das Wort, das seither immer noch die Herzen höher schlagen lässt: „Unser aller Heiligtum". Das Heiligtum im internationalen Schönstattzentrum in Rom - unser aller Heiligtum. Das Heiligtum auf Belmonte ist Symbol einer tiefen Erfahrung von Familie geworden, Familie geeint in der Liebe zur Kirche.
mkf. „Da bin ich nun hier und staune": Was Rolf-Dieter Braun von „Jugend mit einer Mission" seiner Kollegin aus dem Journalistenkreis des Miteinander der Bewegungen und Gemeinschaften am Beginn des Lobpreisgottesdienstes zuraunt, ist Ausdruck einer Haltung, die dem „Treffen von Verantwortlichen" zugrunde liegt. „Staunen vor dem Charisma, das Gott in die andere Bewegung hineingelegt hat", nennt es Gerhard Proß im Interview. Vom 1. bis 4. März 2010 tagte das „Treffen von Verantwortlichen" - etwa 145 Verantwortliche von Geistlichen Gemeinschaften auf ökumenischer Basis - erstmals in Schönstatt.
mkf. Im Priesterjahr und im Jahr des 100. Priesterweihetages Pater Kentenichs einen runden Geburtstag zu feiern als Priester, ist schon ein Geschenk: Heinz Künster, für viele einfach "der Herr Pastor", feiert heute im Kreis der Mitbrüder aus dem Priesterbund im Haus Marienau seinen 85. Geburtstag. Am kommenden Sonntag, 14. März, wird im größeren Rahmen mit einem Festgottesdienst in der Marienau gefeiert. Gratuliert werden darf von jetzt an und auch noch über den Sonntag hinaus.
P. José Luis Correa/mkf. Am 11. und 12. März findet in Rom aus Anlass des Priesterjahres der theologische Kongress "Treue Christi, Treue des Priesters" statt, veranstaltet von der Kongregation für den Klerus; Tagungsort ist die Aula der Päpstlichen Lateran-Universität. Zurdieser Studientagung sind hauptsächlich jene Bischöfe eingeladen, welche den Kommissionen für den Klerus vorstehen, alle Bischöfe, insofern als ihnen die besondere Sorge um ihre Priester anheim gelegt ist, die Generaloberen der Institute und klerikalen Vereinigungen, die Ausbilder des Klerus sowie die Priester selbst, insofern als sie Erst- und Hauptverantwortliche ihrer eigenen ständigen Ausbildung sind. Aus der Schönstatt-Bewegung nehmen sechs Priester teil.
Schwester Gertrud-Maria Erhard. „So oft sind wir gefragt worden, ob wir schon in Schönstatt waren. Wir wollten immer unbedingt zu einem wirklich großen Ereignis kommen. Es hätte kein größeres Ereignis sein können als jetzt dieses Einkleidungsfest", so zieht Zoli aus Sopron Resümée am Ende von drei intensiven Tagen in Schönstatt. Sechzig Ungarn hatten sich auf den weiten Weg gemacht, um die Einkleidung der ersten ungarischen Marienschwester zu feiern. Die meisten waren mit dem Bus gekommen. Nach einer anstrengenden Nachtfahrt sind sie am Freitag, dem 5. März um 6 Uhr morgens im Urheiligtum angekommen - verschlafen, übernächtigt, aber glücklich.
mkf. Am 6. März 2010 fand es zum siebten Mal statt: das Wirtschaftsforum Oberkirch. Veranstaltet von der Stiftung Schönstatt und der Wirtschaftsregion Ortenau (WRO) in Zusammenarbeit mit „Wirtschaft in Gemeinschaft" der Fokolar-Bewegung versammelt das Wirtschaftsforum nun schon seit sieben Jahren mittelständische Unternehmer und Führungskräfte der Wirtschaft - auch über die Region hinaus - zu Austausch und Anregungen über aktuelle Fragen, die über das Tagesgeschäft und den rein wirtschaftlichen Denk- und Handlungsrahmen hinausgehen. Dabei erweisen sich die Themenfinder als Experten mit dem Hand am Pulsschlag der Zeit - und zugleich immer auch einem offenen Ohr für das, was in den Erscheinungen und Herausforderungen wirtschaftlichen Handelns wegweisende Gottesstimme sein könnte.
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