Willkommen in Schönstatt
Marie-Luise Langwald. Ist eine Veranstaltung „Tradition", wenn sie zum 4. Mal stattfindet? Die „AG Oberhausen" meint ja - und lädt zum 4. Oberhausen-Tag in das Vincenzhaus nach Oberhausen ein. Pater Josef Kentenich, der Gründer der Schönstattbewegung, kam als achtjähriger Junge in das damalige Waisenhaus in Oberhausen, lebte dort fünf Jahre, empfing die Erstkommunion und die Firmung - und ging von dort aus in das Internat der Pallottiner nach Ehrenbreitstein.
mkf. Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen, die Heilige Woche, in der Christen in aller Welt intensiver als sonst den Kreuzweg Christi mitgehen, sein Kreuz mittragen möchten bis hinauf auf den Gipfel des Leides - auch das Kreuz, das er in den Leidenden dieser Welt immer neu trägt. Wie in Jersualem, Rom und an den großen Wallfahrtsstätten der Kirche, wird auch in Schönstatt diese Heilige Woche intensiv begangen: mit einem erweiterten Beichtangebot, mit Abendmahls- und Karfreitagsliturgiefeiern in den großen Kirchen, mit Exerzitien- und Gebetsangeboten. Auf Initiative von Pater Heinrich Walter und Pater Theo Breitinger ist am Karfreitag ein Kreuzweg, in dem alle eingeladen sind, die Opfer der großen Erdbeben der letzten Wochen zu begleiten: der Naturkatastrophen und des sexuellen Missbrauchs.
mkf. 55 Bündnistag (1674 Tage, drei Stunden und 39 Minuten) vor dem 18. Oktober 2014 sammelte sich die weltweite Schönstattfamilie am Abend des 18. März wieder am Urheiligtum, um das Leben aus dem Liebesbündnis zu erneuern, das vor fast 100 Jahren aus diesem "unscheinbaren Glaubensakt von P. Kentenich und einer kleinen Gruppe von Sodalen - dem Gründungsereignis vom 18. Oktober 1914 im Urheiligtum", wie die Botschaft 2014 es beschreibt, gewachsen ist.
mkf. Im Zusammenhang mit einem Besuch am internationalen Sitz von Kirche in Not in Königsstein - die Organisation hat der Kirche in Haiti nach dem Erdbeben im Januar schnelle und umfangreiche Hilfe zukommen lassen - machten der Erzbischof von Cap-Haitien und Vorsitzende der haitianischen Bischofskonferenz, Erzbischof Louis Kebreau sdb, und der apostolische Administrator von Port-au-Prince, Bischof Joseph Lafontant, am Nachmittag des 24. März einen Abstecher nach Schönstatt.
mkf. Ein Monat nach dem Erdbeben in Chile ist das Thema aus den Schlagzeilen verschwunden. Die Toten sind beerdigt. Aber die zerstörten Häuser, Straßen, Brücken und Schulen sind noch nicht wieder aufgebaut, Trauer, Angst und Erschütterung sind nicht vergessen. Nicht vergessen auch bei den Teilnehmern des Zukunftsforums und vielen anderen, die sich den Spendenaufruf für den Wiederaufbau der Kinderheime von Maria Ayuda in Concepción zu Herzen genommen haben.
Schw. María Julia Agüero. "Jetzt wohne ich schon 17 Jahre in Köln und hatte keine Ahnung, dass hier so etwas gibt! Ich bin sehr glücklich und komme bestimmt noch einmal!" Ein Echo aus der Gruppe der Spanischen Mission in Köln. Trotz Dauerregen strahlende Gesichter bei den Pilgern. Etwa 120 Pilger kamen am 21. März zum Urheiligtum - aus Pfarreien, aus der spanischen Mission, aus der Kampagne der Pilgernden Gottesmutter; aus Köln, Bonn, Frankfurt, Heidelberg...
Johannes Reimann. Souvenirs von der Nacht des Heiligtums (NdH) waren bislang schwer oder überhaupt nicht zu kriegen. Das soll sich ändern. Das diesjährige Kernteam hat nun, pünktlich zum Beginn der wärmeren Jahreszeiten, einen Online-Shop gestartet, in dem Fans und Freunde schon jetzt nach Herzenslust shoppen und sich für die nächste Nacht des Heiligtums mit den passenden Kleidungsstücken und Accessoires ausstatten können. Aber auch wer noch ein Geschenk für schönstatt-interessierte Bekannte sucht, kann dort fündig werden.
ROM, Rainer Birkenmaier. Es war wenige Tage nach dem 15. September 1965. Wir erzählten unserem Religionslehrer, dass Pater Kentenich aus dem Exil nach Rom zurückgekommen sei; er schüttelte unentwegt den Kopf und murmelte vor sich hin: unglaublich, unglaublich, unglaublich! „Wir", das waren einige Schönstätter in der 12. Klasse; und unser Religions- und Hebräisch-Lehrer war ein Geistlicher, der einen lockeren Kontakt zu Schönstatt hatte. Noch immer sehe ich ihn vor mir, wie er den Kopf schüttelt: unglaublich, unglaublich!
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