Willkommen in Schönstatt
Beerdigungsfeier von Pater Jonathan Niehaus (Foto: Brehm)
Hbre. Unter großer Anteilnahme aus der ganzen Schönstattfamilie wurde Pater Jonathan Niehaus am 23. Januar 2012 auf Berg Sion zur letzten Ruhe getragen. Im Alter von 51 Jahren war er nach mehreren Monaten schwerer Krankheit einem Lungenkrebsleiden erlegen. Mit Pater Jonathan verliert die Gemeinschaft der Schönstatt-Patres, aber auch die ganze internationale Schönstattfamilie, einen ausgesprochenen Experten der Kentenich-Studien, der mit seiner Forschungs- und Übersetzungsarbeit vor allem dazu beigetragen hat, den Gründer Schönstatts, Pater Josef Kentenich, und Hauptaspekte seiner Spiritualität im englischen Sprachraum zugänglich zu machen.
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1914 - 2014: Die internationale Schönstatt-Bewegung bereitet sich auf den 100. Geburtstag des Liebesbündnisses vor

Hbre. Die internationale Schönstattfamilie feiert im Jahr 2014 ihren 100. Geburtstag: 100 Jahre Liebesbündnis, unter dem Motto: "Dein Bündnis unsere Mission". Das zweite der drei Vorbereitungsjahre, das "Jahr der Heiligtumsströmung" steht in Deutschland unter dem Motto: "Ein Heiligtum in unserer Mitte" und richtet den Blick auf das Schönstatt-Heiligtum, den heiligen Ort, wo Mensch und Gott sich begegnen können, wo Gott auf den Menschen wartet, wo Menschen sich von Gott rufen und berufen lassen können.
Die drei bewusst nicht naturalistischen Bilder des Kartentriptychons versuchen eine Annäherung an diesen Heiligen Ort.
Kartentriptychon zur Jahresarbeit 2012 (Layout: Brehm)
Auf der linken Seite: Maria, Kirche, begnadeter Mensch, ineinandergesehen, das endzeitliche Heiligtum in der Bundes- und Menschheitsgeschichte. Das Wort vom Propheten Ezechiel ist ein wichtiges Wort der Heiligen Schrift über die Bedeutung des Heiligtums:
"Wenn mein Heiligtum für alle Zeit in ihrer Mitte ist, dann werden die Völker erkennen, dass ich der Herr bin, der Israel heiligt." (Ez 37,28)
Maria/Kirche trägt den Erlöser der Welt. Er bleibt für immer inmitten der Menschen, inmitten der Welt, die er unüberbietbar heiligt. Im Herzen Mariens, der Christusträgerin, Christus, der Erlöser des Menschen. Die Ärmchen des Kindes sind weit geöffnet wie die Liebe Gottes zum Menschen. Die kleine Gestalt bildet aber auch ein Kreuz, an dem der Retter der Welt und Erlöser des Menschen die Erlösung vollbracht hat.
In der Mitte eine Darstellung des Urheiligtums, wiedergegeben in der Form eines kleinen Zeltes inmitten bewegter Linien, konzentrische Kreise, die von der Ausstrahlung des Heiligtums sprechen; senkrechte Linien, welche die Verbindung zur Übernatur andeuten. Zu seinen Füßen: Wogende Linien, welche vom Heiligtum ausgehen, zu ihm zurückkehren und in den grünen Edelsteinen eine Hoffnungsspur andeuten. Die Bergkristalle in der Mitte: Symbol für die erneuernde Kraft, welche von der Immakulata ausgeht. Die drei Steine über dem Heiligtum – für die dreifache Botschaft Schönstatts.
Auf der rechten Seite: Das Heiligtum – Urzelle und werdende Mitte der Heiligen Stadt, dessen strahlende Mitte sie ist. Anklänge an das Leitbildpapier unserer deutschen Schönstattfamilie: das Heiligtum, strahlende Mitte der Heiligen Stadt. Vor uns die grundlegende Aufgabe unserer Sendung, hinzuwirken auf eine Bündniskultur in Kirche und Welt. Hinweis darauf, mit der Rückgewinnung des Urheiligtums den Ort Schönstatt neu zu beleben und ihm Ausstrahlung zu verschaffen in unsere Kirche und unsere Welt.
Im unteren Feld: Anknüpfung an das Gott-des-Lebens-Jahr, unser erster Schwerpunkt auf dem Weg nach 2014.
Über dem Urheiligtum: das Emblem des Jubiläumsjahres und sein programmatisches Motto: Dein Bündnis – unsere Mission.






