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Im Priesterjahr der Weltkirche - 100 Jahre Priesterweihe Pater Kentenichs

Im Priesterjahr der Weltkirche feiert Schönstatt den 100. Priesterweihetag Pater Kentenichs

Im Priesterjahr der Weltkirche feiert Schönstatt 100 Jahre Priestertum seines Gründers, Pater Josef Kentenich.

Das Anliegen

Pater Kentenich"Im Priesterjahr der Weltkirche sehen wir eine offene Tür, um das Priestertum unseres Vaters in der Kirche sichtbar zu machen. Wir sind stolz darauf, einen Gründer zu haben, der als Priester eine solche Fruchtbarkeit seines Lebens geschenkt bekommen hat.

Er ist ein Priester, der durch eine Jugendkrise gereift ist, der große Wagnisse einging, der sein Leben aufs Spiel gesetzt hat und die Auseinandersetzung mit der Führung der Kirche nicht gescheut hat.

Er ist ein Priester, der von Gott sprach, als sei er gerade bei ihm gewesen. Seine Liebe zu Maria hat alle seine Seelenkräfte geweckt und alles pastorale Handeln durchtränkt.

Er hatte ein großes Herz voller Beziehungskraft zu jedem Menschen, der ihm begegnete. Sein Priestertum ist für uns eine Quelle der Freude. Das wollen wir in der Kirche öffentlich bezeugen.

Schönstatt hat eigentlich mit der Priesterweihe Pater Kentenichs vor 100 Jahren begonnen. Um den jungen Priester hat sich die Schar der Sodalen gebildet. Er hat als Priester gelebt wie ein Hirt in der Herde. Es ist eine Herde, die eine Familie ist und die einen Vater hat.

Er war nicht einfach der Spender der Sakramente, er war Beziehungsgestalter, Menschenbildner, Bündnisknüpfer, Organisationsstratege, prophetischer Deuter der Zeit. Wie ernst hat er von Anfang an die Laien genommen in der Mitverantwortung.

Sein Priestertum Quelle unserer Freude

Sein Priestersein ist immer mit uns allen verbunden. Es ist die Freude von uns allen und die Aufgabe der gesamten Familie, sein priesterliches Profil für die heutige Zeit darzustellen. Jeder Pfarrer, jede Diözese, die ganze Kirche soll von dem Reichtum erfahren, der in seinem Priesterleben entstanden ist.

Die vier Priestergemeinschaften haben begonnen, ein Programm dafür zu erarbeiten. Der Schlüssel dafür ist, dass wir der Kirche in ihren heutigen Herausforderungen das schenken, was das Priestersein unsers Vaters und Gründers so fruchtbar gemacht hat.

Wäre es nicht möglich, dass die derzeitige Priesterkrise die ganze Schönstattfamilie elektrisiert, der Kirche zu helfen, indem wir in ihr ein zeitgemäßes Bild des Priesters zeigen, das sich in seiner Fruchtbarkeit bewährt hat und ein Modell für viele sein kann?"

P. Heinrich Walter, Vorsitzender des Generalpräsidiums des internationalen Schönstattwerkes

Leidenschaftlich für Gott und die Menschen

Berufen - geweiht - gesandt"Unter engagierten Christen wird leidenschaftlich debattiert: Was wird aus dem Priesterberuf? Was wird aus unseren Gemeinden? Wie sieht der Priestertyp aus, den wir in einer völlig säkularisierten Gesellschaft und in einer sich rasant verändernden „kirchlichen Landschaft" brauchen? Andere fragen schon gar nicht mehr. Sie erwarten sich von Kirche nichts mehr. Ist der Beruf des ehelosen Priesters ein „Auslaufmodell"?

Priesterjahr - für wen?

Das von Papst Benedikt XVI. ausgerufene „Priesterjahr" will die Priester ermutigen. Es geht aber nicht nur die Priester etwas an. Alle dürfen ihr Christsein als Berufung verstehen, entweder aus dem „Taufpriestertum" heraus oder aus dem geweihten „Priestertum des Dienstes". Und sie müssen sich fragen, was sie echt „priesterlich" für einander tun können, damit Glaube lebt und Gemeinschaft wächst.

Priester für morgen - Pater Kentenich

Es trifft sich gut, dass die Feierlichkeiten zum 100. Priesterjubiläum P. Kentenichs 2010 „ausgerechnet" ins Priesterjahr fallen. Er ist ein hinreißendes Beispiel dafür, wie ein Priester als „Mann Gottes" gelebt und gewirkt hat. Wir sind dankbar für ihn und dürfen ihn einer großen Öffentlichkeit zeigen."

Pfr. Josef Treutlein, Sprecher der Diözesan-Präsides, Deutschland

Weiteste Kreise von Priestern anziehen

"In der Schule des praktischen Vorsehungsglaubens  haben wir gelernt, Gottes Stimme aus den Zeichen der Zeit zu verstehen. Ein unübersehbares Zeichen der Zeit ist heute das Priestertum. Viele Nachrichten und Ereignisse weisen immer wieder hin auf das Priestertum; oft handelt es sich dabei um Skandale, die dem Klerus die Schamröte ins Gesicht treiben und uns alle zutiefst schmerzen; Skandale, die zudem von den entsprechenden Medien gebührend aufgebauscht werden.Gott sei Dank fehlen auch nicht die leuchtenden Beispiele tapferer Priester, die ihr Leben für ihre Hirtensendung einsetzen.

Papst Benedikt hat ein Priesterjahr ausgerufen und bittet die ganze Kirche, um die Heiligkeit ihrer Priester zu beten. Als Schönstattfamilie und besonders als Priestergemeinschaften Schönstatts feiern wir den 100. Priesterweihetag Pater Kentenichs.

Was möchte Gott uns durch dieses Zusammentreffen sagen? Schon 1929 - im Zusammenhang mit dem bekannten prophetischen Wort vom Schatten des Heiligtums, in dem sich die Geschicke von Welt und Kirche in den kommenden Jahrhunderten wesentlich mitentscheiden werden, drückte er seine Freude darüber aus, dass große Scharen von Priestern zu Exerzitien nach Schönstatt kamen, und  dass Kurse der Marienschwestern und die ganze Bewegung sich einsetzten für die Priester und diese Exerzitien. Es scheine, so sagte er damals, dass die Gottesmutter von ihrem Heiligtum aus immer weitere Kreise von Priestern an sich ziehen möchte..."

P. Juan Pablo Catoggio, Provinzial der Sion del Padre-Region der Schönstatt-Patres (Argentinien, Paraguay, Uruguay, Italien)

 

Die Veranstaltungen

Rom:  9. - 11. Juni

Rom"Heute Priester sein" lautet der Titel eines Nachmittags, der sich, vor allem in Form von Erfahrungsberichten und künstlerischen Beiträgen, mit den großen Herausforderungen befasst, vor welche die Priester heute in Kirche und Gesellschaft gestellt sind. Die Veranstaltung findet am 9. Juni in der Audienzhalle „Paulo VI" im Vatikan statt und reiht sich ein in die Tage zum Abschluss des Priesterjahres. Priester aus über 70 Ländern und fünf Kontinenten werden erwartet.

Veranstalter der Initiative: Priester der Fokolar-Bewegung und der Schönstatt-Bewegung in Zusammenarbeit mit ICCRS (Internationale Charismatische Gemeindeerneuerung) und anderen kirchlichen Vereinigungen.

Das Programm skizziert in drei Momenten tragende Linien priesterlicher Identität in unserer Zeit: Männer Gottes - Brüder unter Brüdern - Propheten einer neuen Welt. Jede thematische Einheit beginnt mit einem Impuls von Papst Benedikt XVI. (auf Video). Im letzten Teil kommen auch Gedanken von Chiara Lubich, der Gründerin der Fokolare, und P. Josef Kentenich, dem Gründer der Schönstatt Bewegung, zur Sprache.

Für den 11. Juni um 17.00 Uhr sind alle eingeladen zu einer Begegnung am Schönstattzentrum in Rom/Belmonte.

>>> Informationen, Anmeldung, Webseite

Schönstatt: 20. Juni

"Leidenschaftlich für Gott und den Menschen": Unter diesem Thema steht das Fest der internationalen Schönstatt-Bewegung zur Feier des 100. Priesterweihetages Pater Kentenichs. Eingeladen sind Freunde und Vertreter aus Kirche und Gesellschaft.

Elemente des Tages: Zeugnisse, Impulse, Perspektiven unter dem Thema: Pater Josef Kentenich, ein Priester für heute; Festakt mit Festrede von Professor Dr. Michael Hochschild, Paris; Eucharistiefeier mit Kardinal Claudio Hummes, Präfekt der Kleruskongregation, Rom. Er ist aus seiner Zeit als Erzbischof von Sao Paulo mit Schönstatt und Pater Kentenich verbunden.

>>> Information, Anmeldung, Webseite

Schönstatt: 21. - 23. Juni

Leidenschaftlich für Gott und den Menschen: Ein internationales Priestertreffen in Schönstatt für Schönstatt-Priester und Freunde, bei dem in Austausch und Reflektion, Besinnung, Lobpreis und Anbetung, in Feier und priesterlicher Gemeinschaft Quellen eines Priestertums - leidenschaftlich für Gott und den Menschen gelebt - erschlossen werden. Es geht um Entfaltungschancen des Priesters heute, veranschaulicht an Dimensionen des Priestertums von Pater Kentenich. Ganz konkret wird Geisteserneuerung nach Kentenich als monatliche Praxis eingeübt - Supervison vom Guten Hirten persönlich.

>>> Prospekte und Informationen

Limburg: 8. Juli

Am eigentlichen Priesterweihejubiläum Pater Kentenichs findet eine Eucharistiefeier mit Bischof Tebartz-van-Elst im Limburger Dom statt, anschließend eine Begegnung am Ort der Priesterweihe Pater Kentenichs im Missionshaus der Pallottiner.

Am Nachmittag beginnt in Limburg ein Fußpilgerweg nach Schönstatt in den Anliegen des Priesterjahres. Ankunft ist am 10. Juli, dem 100. Primiztag Pater Kentenichs. Geistliche Leitung: Pfr. Josef Treutlein, Msgr. Dr. Peter Wolf.

2010 - Weltweit

Weltweit finden an den Schönstattzentren Tagungen und Exerzitien für Priester statt, die besonders vom Anliegen des Priesterjahres und  des Priesterweihejubiläums Pater Kentenichs geprägt sind.

  • Dokumentation von Predigten und Vorträgen zum Priesterjahr

Priesterjahr der Weltkirche


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