Deutschland
peb. „Die Tagung hätte noch zwei Tage länger gehen können." So lautete eine Rückmeldung auf den anonymen Feedback-Bögen am Ende der Tagung. Als sehr anregend wurden die lebensnahen Impulse von Ehepaar Große, Schwester Veronika und Pater Busse empfunden. „Wir haben den Thüringer Wald als Urlaubsgebiet entdeckt." - Aus dem Ruhrgebiet, aus Sachsen, Hessen, Brandenburg und natürlich Thüringen waren Familien am 20.Juli nach Friedrichroda ins Haus „Rosengart" gekommen, um 6 Tage seelischen Aktivurlaub zu genießen.
mkf. Papa, warum regnet es denn immer noch? - Sonst wäre die Wiese doch morgen nicht grün, wenn die vielen Leute kommen, die mit uns Pater Kentenich feiern! - „Dein Wort kommt direkt aus dem Herzen Gottes", heißt es im neuen Pater-Kentenich-Lied. Und offenbar gilt das auch für seine Freunde, Helfer, Schüler und Mitarbeiter. Es ist zehn Uhr abends, noch gut zwölf Stunden bis zum Beginn des Festes, und die besagte Wiese ist momentan vor allem nass, nass wie auch die Füße der meisten Helfer, die jetzt im Saal in der Runde sitzen und die getane Arbeit des Tages, auf Zetteln geschrieben, in den Krug werfen. Memhölz feiert ein Fest, wieder einmal: „Wir als seine Freunde feiern den Propheten", heißt es im eben fertig gedruckten, gefalteten, gehefteten Programmheft. Und die Arbeit für ihn und sein Fest ist selbst schon Fest. Auch für ihn.
Sr. M. Louise Schulz. 1200 Jahre sind es seit der ersten urkundlichen Erwähnung von "Dietershausen im Hochstift Fulda" im Jahr 810 und seit 75 Jahre wirken die Schönstatter Marienschwestern in dieser Rhöngemeinde. Das war der Anlass für die ortsansässige Garten-Firma, eine neue Rosensorte den Schwestern zu widmen. Die Taufe der „Marienhöhe-Rose" - benannt nach der Anhöhe, auf der das Schönstatt-Zentrum liegt, fand im Rahmen der Festwoche zum Dorfjubiläum statt. Der Pfarrer von Dietershausen Jörg Stefan Schütz segnete die neue Rose bei einer festlichen Andacht unter großer Beteiligung der Bevölkerung. Das gemeinsame Beten wurde zugleich zu einer Solidaritätsaktion für den plötzlich schwer erkrankten Initiator und Züchter der „Marienhöhe-Rose".
Sr. M. Anika Lämmle. „Was sind das für Kinder, die hier agieren?", interessiert sich Michael T. nach dem Familiengottesdienst. In echten Fußballer-Trikots und mit echten Fußbällen waren sie eingezogen und hatten sich als die „Mannschaft Jesu" vorgestellt, in der für alle Mitspieler gleichermaßen gilt: Ein Volltreffer Gottes bist du.
Sr. M. Louise Schulz. Wenn viele Zelte auf der Wiese beim Josef-Engling-Haus stehen - in der Mitte eine stattliche Jurte mit Öffnung zum Himmel für das Lagerfeuer, wenn 16 Ehepaare und 35 Kindern fröhlich alle Mahlzeiten gemeinsam unter freiem Himmel einnehmen, wenn Väter und Mütter mit ihren Kinder sägen - singen - tanzen - und spielen, wenn Ehepaare mal wieder Zeit haben, zu zweit ins Gespräch vertieft durchs Gelände zu schlendern oder im Gras zu liegen, wenn alle (ob 8 Monate - oder 50 Jahre alt) zusammen beim Schönstatt-Heiligtum beten und dort jede Familie ihren Namen in ein großes Herz schreibt, weil Gott ein Herz für uns hat - dann ist Familien-Camp!
Sr. M. Anika Lämmle. Diese Ankündigung in der Zeitung macht immer wieder neu Frauen aufmerksam und neugierig, am gleichlautenden Workshop, einer Veranstaltung der Schönstattbewegung Frauen und Mütter, teilzunehmen. Auch am 17. Juli waren wieder zwei der 13 Teilnehmerinnen zum ersten Mal auf der Liebfrauenhöhe und vier weitere zum ersten Mal beim Workshop dabei.
mkf. „Endlich ist es so weit! Am Countdown-Kalender ist das letzte Blatt abgerissen worden. Das goldene Jubiläum von Haus und Heiligtum ist da!" Lange haben sich die Marienschwestern in der Schönstatt-Au in Borken, die regionale Schönstatt-Bewegung, Schülerinnen und Lehrpersonal der Marienschule in Borken und die vielen Pilger, die mit dem Heiligtum verbunden sind, auf das Goldene Jubiläum vorbereitet. Und trotz Endspieltag und brütender Hitze sind sie zu Hunderten gekommen, um dem Heiligtum im Sinne des Jubiläumsmottos zu sagen: „Du bist Gold wert".
pow. Nach rund einjähriger Bauzeit ist der Bewegungsgarten am Schönstattzentrum Marienhöhe in Würzburg am Samstag, 26. Juni, eingeweiht worden. Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands, segnete die Anlage im Beisein von rund 200 Gästen, darunter zahlreiche Familien mit kleinen Kindern. "Die Menschen sollen hier etwas erleben, das ihnen gut tut", sagte Bieber. Die Kombination aus geistlichem Zentrum, großflächigem Garten und Spielgeräten stelle eine einzigartige Symbiose dar und lade zum Verweilen ein.
Sr. M. Alena Engelhardt. Das Heiligtum in Berlin war das Jubiläumsgeschenk der gesamten deutschen Schönstatt-Familie zum sechzigjährigen Priesterjubiläum des Gründers Pater Josef Kentenich (1885-1968). Am 28. Juni 1970 wurde es durch Bischof Tenhumberg, Münster, eingeweiht. Pater Kentenich selbst gab diesem Heiligtum Namen und Sendung: "Victoria Patris", „Sieg des Vaters". Gemeinsam mit ihren Gästen - es waren etwa 130 Personen gekommen - feierte die kleine Schönstattfamilie, am Sonntag, den 27.06.2010, ihr Kapellchenjubiläum.
Markus M. Amrein. Dass eine Spiritualität des Leibes gerade für die heutige Zeit wichtig ist, haben beim 5. Männerforum im Haus Tabor Prof. Dr. Norbert und Renate Martin aufgezeigt. Es war zu spüren, sie haben sich mit den 133 Katechesen über die „Theologie des Leibes" von Johannes Paul ll. (1979-84) intensiv beschäftigt. Die zahlreichen Fragen und das große Interesse bei den 17 Teilnehmern des Männerforums aus der Schönstatt-Bewegung und darüber hinaus zeigen, dass es bedeutsam ist, diese Ansprachen kennenzulernen und bekannt zu machen.
