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aus der Schönstatt-Bewegung in Deutschland
Hier finden Sie die neuesten Nachrichten von schoenstatt.de in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung.
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, Freiburg, vor dem Einzug zur Heiligen Messe an Christi Himmelfahrt (Foto: Brehm)
Hbre. Mit einem Open-Air Gottesdienst unter strahlendem Sonnenschein vor dem Mannheimer Schloss am Christi-Himmelfahrts-Morgen, an dem etwa 17.000 Gläubige teilnahmen, wurde der 98. Deutsche Katholikentag fortgesetzt. Eine große Zahl von Erstkommunionkindern aus dem Erzbistum Freiburg gab dem Gottesdienst ein junges Gesicht. Etwa 600 „Pueri Cantores“ gestalteten den Gottesdienst musikalisch ausgesprochen jugendlich und frisch. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch konzelebrierte zusammen mit einigen anderen Bischöfen, so dem Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst und dem Apostolischen Nuntius, Erzbischof Jean-Claude Perisset. In seiner Predigt stellte Zollitsch u.a. die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des heutigen Lebensstiles und kritisierte den immer neuen Ruf nach Wirtschaftswachstum, das die Strukturen weltweiter Ungerechtigkeit nicht aufbrechen könne.
Podiumsgespräch im Zentrum Familie zum Thema „Gebunden und frei - leben in Familie" (Foto: Brehm)
Hbre. Mitglieder der Schönstatt-Familienbewegung haben am Donnerstag beim Katholikentag im Zentrum Familie ein Podiumsgespräch angeboten. Unter dem Thema „Gebunden und frei – leben in Familie“ beleuchteten unter der Gesprächsleitung von Bernhard Maas, Waldkirch, Ehepaar Marie-Louise und Georg Gerber, Karlsruhe, Ehepaar Gisela und Klaus Glas, Flieden, Magdalena Stockinger, Kappelrodeck, und Bernhard Brantzen, Direktor des Diözesanen Caritasverbandes Magdeburg, aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Frage, wie sich ein Bindungsorganismus in der Familie entfalten lassen kann, der für die Entwicklung der Kinder hilfreich und für die Paarbeziehung förderlich ist.
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Mitglieder und Freunde unserer Schönstattbewegung,
der christliche Schriftsteller und Philosoph Theodor Haecker soll einmal geäußert haben: Das Bittgebet ist so mächtig, dass es – heute verrichtet – sogar noch den Trojanischen Krieg verhindern kann! Das ist natürlich ein Paradox. Denn der Trojanische Krieg, jedenfalls das, was die alten Griechen mit ihm verbunden haben, scheint ja doch wirklich über die Bühne gegangen zu sein. Was der Schriftsteller sagen will: Gott schaut auf das Gebet der Kirche, unabhängig vom Zeit-Raum. Auch dann, wenn ein Gebet erst viel später verrichtet wird, als das, worum Gott dabei um Erhörung gebeten wird, kann es vom lebendigen Gott einbezogen werden in den Ablauf der Geschichte.
Das Wagnis des neuen Aufbruchs hat begonnen (Foto: Brehm)
Hbre. 15.000 erwartungsvolle Menschen haben sich am Abend des 16. Mai auf dem Marktplatz in der Mannheimer Innenstadt versammelt, um bei der Eröffnung des 98. Deutschen Katholikentages dabei zu sein. Der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hießen die Gäste des Katholikentages herzlich willkommen im „Land der Tüftler und Ideengeber“, wie Kretschmann betonte. Erzbischof Jean-Claude Perisset, Apostolischer Nuntius in Deutschland, verlas ein Grußwort von Papst Benedikt XVI. Der Heilige Vater ermutigte die Gläubigen in Deutschland im Sinne des Mottos des Katholikentages, den neuen Aufbruch zu wagen.
Hbre. Aus einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz wird deutlich, dass in der Weiterführung des im Jahr 2010 begonnenen Dialogprozesses die zentrale Veranstaltung im September 2012 unter dem Leitwort „Die Zivilisation der Liebe - unsere Verantwortung in der freien Gesellschaft" stattfinden wird. Dieses Leitwort sei von Papst Johannes Paul II. geprägt worden, sagte Erzbischof Dr. Robert Zollitsch kurz vor Beginn des Katholikentages. Die Schönstattbewegung hat zu einem "Pfingstgebet für den Dialogprozess der Kirche in Deutschland" aufgerufen und dazu eine eigene Arbeitshilfe zur Verfügung gestellt. Diese steht auf der Internetseite www.pfingstgebet.schoenstatt.de zum Download zur Verfügung. Dort können auf einer Terminseite auch Orte eingesehen werden, an denen das Gebet stattfinden wird.
ZDK Pressemitteilung. Impulse für eine den Menschen dienende Kirche und die Entwicklung einer zukunftsfähigen Kultur in Deutschland und weltweit erwartet das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vom bevorstehenden 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim. Unter der Überschrift „Auf Gott vertrauen und mutig aufbrechen“ hat die Vollversammlung des ZdK am Dienstag, dem 15. Mai 2012 einen „Mannheimer Aufruf“ zum Katholikentag 2012 verabschiedet.
Im Rahmen der Seminarreihe lädt Frank Thalheimer Renate Immler ein, von der realen Umsetzung der 5-Sterne-Pädagogik in der geplanten Josef-Kentenich-Schule in Kempten zu berichten (Foto: Fella)
Wolfgang Fella. Im Rahmen der Seminarreihe „Fünf Sterne für das Leben“ auf der Würzburger Marienhöhe ging es mittlerweile schon um den vierten Stern: die Bündnispädagogik Pater Kentenichs. Auch diesmal wieder hatten die beiden Referenten Dr. Mirjam und István Bechtold gemeinsam mit Birgit und Frank Thalheimer einen lebendigen Seminartag vorbereitet, der den teilnehmenden Ehepaaren einen guten Einblick in dieses Alleinstellungsmerkmal der Pädagogik Kentenichs ermöglichte.
Muttertags-Gottesdienst auf der Liebfrauenhöhe: Kinder bereiten kleine Geschenke für ihre Mütter vor (Foto: Lämmle)
SAL. Alle Kinderhände strecken bei der Einstiegsfrage in diesen Familiengottesdienst am Muttertag, bei der Pfr. Klaus Rennemann, Pfarrer von Ergenzingen und Leiter der Schönstattbewegung, wissen will, wer seiner Mama schon zum Muttertag gratuliert hat. Im Anspiel erfahren die ca. 250 großen und kleinen Gottesdienstbesucher, dass eine Mama ca. 300 mal im Jahr das Essen kocht, über 2800 Scheiben Brot für jedes ihrer Kinder schneidet, ungezählt viele Male die Waschmaschine füllt, spült und abtrocknet usw. Die dazu präsentierten Gegenstände wandern in einen Sack, der zum Schluss ganz schön schwer ist. Diesen Sack der Mama tragen helfen, ihn für die Mama erleichtern, dazu bietet der Familiengottesdienst für die Kinder konkrete Impulse und Hilfestellungen – in der Predigt, in den Fürbitten und in einem kleinen Geschenk, das jedes Kind seiner Mama machen kann.
Miteinander für Freiburg: Höhepunkt war das gemeinsame Gebet (Foto: Zier)
Gertrud und Hans Zier. Der 12. Mai 2012 wird für Christen verschiedenster Konfessionen in Freiburg und Umgebung in dankbarer Erinnerung bleiben. Zahlreiche geistliche Bewegungen der katholischen und evangelischen Kirche und der freikirchlichen Gemeinschaften hatten sich mit ca. 130 aktiven Teilnehmern in der zentral gelegenen evangelischen Paulusgemeinde am Dreisamufer eingefunden, um sich einzuschalten in das „Miteinander für Europa“ in Brüssel.
Miteinander für Würzburg (Foto: miteinander-wie-sonst.org)
Liane Noltenius. Engagement für das Gemeinwesen, das aus einer christlichen Motivation gespeist wird – wie kann das aussehen? Um diese Frage ging es am Samstag Nachmittag im CVJM-Haus in Würzburg. „Wir müssen uns der Mühe unterziehen, zu fragen und auch zu beurteilen, was es in den vielfältigen Verflechtungen unserer global gewordenen Welt heute heißen kann, ,das Beste’ für das Gemeinwesen zu suchen“, sagte Dekanin Edda Weise im Auftaktgottesdienst in der Stephanskirche.
Miteinander für Stuttgart (Foto: Bernhard Weichel)
Stuttgart 2004, Stuttgart 2007. Diese Stichworte klingen gut in der Erinnerung. Die beiden Kongresse von Miteinander für Europa haben diese Initiative geprägt, belebt, stark gemacht. Christen waren vereint an Ort und Stelle. So auch an diesem 12. Mai 2012 in Brüssel. Und in Stuttgart gab es auch wieder einen Veranstaltung, von der Marianne Mayer ihre Erlebnisse und Eindrücke berichtet.
Fest in Memhölz
Hbre. Schönstatt auf’m Berg in Memhölz steht kurz vor einem großen Festtag. Am 20. Mai wird dort, wo bis vor kurzem noch ein Felsen stand, eine Statue des Gründers der Schönstattbewegung, Pater Josef Kentenich aufgestellt werden. „Meine Hand in deiner Hand – damit Unmögliches möglich wird“ steht als Motto über dem Fest, das am 20. Mai um 9.30 Uhr beginnen wird. Seit 14. Mai läuft bereits ein Programm „Rund um das Fest“ wie man dem Einladungsflyer entnehmen kann.
Pilgerführer: Pfarrer Josef Treutlein und Diakon Stadtfeld (Foto: Pilgerzentrale)
Luise Wolking. Eine 4-Tage-Pilgerreise war angesagt und 32 Pilger und Pilgerinnen fanden sich am 9. und 10. Mai in Schönstatt ein. Die Pilgergemeinschaft, die bunt zusammengewürfelt war – von Nord-, Süd- und Mitteldeutschland - hatte als Stationen des Pilgerweges die Matthias-Kapelle in Kobern-Gondorf, den Kulturweg der Religionen in Ediger-Eller, die Statio in der Wallfahrtskirche Klausen, die Domnacht aus Anlass der Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier und das Pontifikalamt zum Abschluss der Wallfahrt mit Erzbischof Zollitsch vor sich. Nicht nur zu Fuß, auch per Bahn und Bus und mit dem Schiff machte sich eine Pilgergemeinschaft auf den Weg, die sich nicht nur begeisterte für den vor ihnen liegenden Pilgerweg, sondern besonders das Ziel, die Begegnung mit Christus im Zeichen des Heiligen Rockes im Trierer Dom vor Augen hatte.
"Ja-Inseln" in der Frankfurter Innenstadt (Foto: miteinander-wie-sonst.org)
Agathe Hug. Wenn die Menge des Windes ein Maß für das Wehen den Heiligen Geistes ist, dann war am 12. Mai bei der Veranstaltung „Miteinander für Europa“ in Frankfurt sehr viel und vor allem sehr stürmischer Heiliger Geist. Und wenn die Außentemperaturen des Tages ein Maß sind für die Unterkühlung der Gesellschaft in Europa, dann ist es noch ein weiter Weg, bis diese einigermaßen angenehme warme Verhältnisse erreicht hat. Schattige 12 Grad und kräftige Windböen begleiteten die Veranstaltung den ganzen Tag.
"Miteinander für Europa" Live-Stream (Bild: together4europe)
Hbre. Wer keine Gelegenheit hatte, am Samstag 12. Mai 2012 in Brüssel oder an einem der anderen Veranstaltungsorte in insgesamt 144 Städten in ganz Europa beim internationalen Treffen "Miteinander für Europa" live dabei zu sein und auch keine Möglichkeit hatte, die Direktübertragung aus dem Square Meeting Center in Brüssel per Internet zu verfolgen, oder wer einfach nochmals eintauchen möchte in die Erfahrung eines gelebten Miteinanders, kann das jetzt per Internet nachholen mittels eines Mitschnittes der einstündigen Live-Übertragung, die www.together4europe.org bei vimeo.com nicht nur als Stream, sondern auch zum Download zur Verfügung stellt.
"Miteinander für Europa" Veranstaltung in der Gold Hall des Square Meeting Centers in Brüssel (Foto: Javier Garcia)
Hbre. „Europa braucht mehr Einheit. Die europäische Krise darf nicht dazu führen, Zuflucht hinter neuen Mauern von politischem und wirtschaftlichem Egoismus zu suchen.“ So heißt es im Manifest der dritten europäischen Veranstaltung „Miteinander für Europa“, das am Samstag, 12. Mai 2012, in Brüssel bei einer Veranstaltung im Square Meeting Center verlesen und von den über 1.000 Teilnehmern per Akklamation unterstützt wurde. Zukunft in Frieden, Wohlstand und Gerechtigkeit könnten nur durch Verbundenheit, Austausch und Zusammenarbeit erhalten werden. „Ein Europa, das in versöhnter Vielfalt geeint ist, wird eine Kultur des Zusammenlebens verwirklichen, eine Kultur, die die Welt braucht.“
EU-Ratspräsident Hermann Van Rompuy: Das Schicksal Europas ist in der Philosophie der Beziehung und der Begegnung begründet (Foto: Javier Garcia)
together4europe.org. Während in Europa nationale Abgrenzungstendenzen wachsen und die Wirtschaftskrise einigen Ländern jegliche Entfaltungsmöglichkeit zu rauben scheint, haben Christen verschiedener Konfessionen, Gemeinschaften und Bewegungen gestern europaweit für die Einheit ihres Kontinents die Stimme erhoben und ein gemeinsames Zeichen der Hoffnung und des Friedens gesetzt. In der Gold Hall in Brüssel waren mehr als 1000 Mitglieder aus den Gemeinschaften, Vertreter der Kirchen, der Politik und der Gesellschaft zum dritten internationalen Event des Netzwerkes „Miteinander für Europa“ versammelt. Zugeschaltet waren über eine Satellitenverbindung weitere Veranstaltungen in 144 Städten und 22 Ländern Europas.
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch zum Abschluss der Heilig-Rock-Tage in Trier (Foto: Bistum Freiburg)
DBK, Pressestelle. „Der Heilige Rock hat eine Anziehungskraft für alle Generationen. Das zeigt sich in den Hunderttausenden Pilgern, die in diesen Wochen nach Trier gekommen sind.“ Diese Auffassung hat zum Abschluss der Heilig-Rock-Wallfahrt an diesem Sonntag in Trier der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, vertreten. „Dankbar dürfen wir sagen: Es gibt wenig Vergleichbares, das so viele Menschen in Bewegung setzt. Die vergangenen Wochen waren beinahe wie ein langer Weltjugendtag, getragen von Begeisterung für den Glauben, von Lebendigkeit und Freude“, so Zollitsch in seiner Predigt.
Miteinander für Europa in Brüssel (Bild: Brehm )
Hbre. 13:00 Uhr, noch sind die Türen des Square - Brussels Meeting Centre für das Publikum geschlossen. Aber vor den Toren des modernen Gebäudes wehen die Fahnen des Miteinander einladend im Wind. Im Inneren laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Bei der Generalprobe in der Gold Hall wird alles geprobt, was vorab ausprobiert werden kann. Je mehr der Akteure eine Stell- und Sprechprobe machen, desto reibungsloser wird die Veranstaltung ablaufen. Und natürlich werden alle Video- und Bildeinspielungen noch einmal durchprobiert.
"Wenn ich es schaffe, mein letztes Hemd zu geben, habe ich es geschafft." (Bild: Jiři Keuthen )
Sr. Anne Meike Brück/Hbre. Der Maiempfang der Apostolischen Bewegung von Schönstatt war in diesem Jahr verbunden mit der Eröffnung der ersten Kunstausstellung in der Pilgerkirche Schönstatt. In Zusammenarbeit mit der Galerie krueger kunst und design war es gelungen, für die Zeit von 5. bis 18. Mai 2012 eine Ausstellung mit Werken des im Jahr 2007 verstorbenen Koblenzer Malers und Bildhauers Jiři Keuthen in die Pilgerkirche zu holen. Björn Engholm, ehemaliger Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und Kulturkurator der Lübecker St.-Petri-Kirche, der die Schirmherrschaft der Ausstellung übernommen hat, meinte in seiner Laudatio, dass heute vielen eine solche „politische“, auf die Polis gerichtete Kunst, altmodisch erscheinen mag. Er betonte allerdings, dass ihm eine solche Kunst „angesichts der heutigen gesellschaftlichen Probleme in hohem Maße zeitgenössisch – und näher (sei) denn je.“
